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“Coworking Aus Unternehmenssicht – Serendipity-Biotop Oder Fluchtort?”

“Coworking aus Unternehmenssicht – Serendipity-Biotop oder Fluchtort?”

Unter dem Titel «Coworking aus Unternehmenssicht –  Serendipity-Biotop oder Fluchtort?» realisierte die Universität St. Gallen eine Studie im Auftrag von Microsoft Schweiz, Swisscom, Witzig The Office Company in Partnerschaft mit PopupOffice, Coworking Schweiz und Swico. Studien über Coworking aus der Sicht von Startups, Freelancern und Mikrounternehmen gibt es schon viele. Jedoch fehlte bisher eine Analyse der Nutzerszenarien aus der Sicht von grösseren Unternehmen. Es war also das erste Mal, dass eine Studie in diesem Rahmen durchgeführt wurde. PopupOffice konnte die Studie mit einem Feldversuch unterstützten. Letzte Woche fand im Citicen Space die Präsentation der Studienergebnisse statt – natürlich waren wir mit dabei und fassen für euch zusammen:

Die Veranstaltung ereignete sich im ersten Coworkingspace der Schweiz, im Citizen Space im Steinfelsareal in Zürich. Der Nachmittag begann mit einer Begrüssungsansprache des Gründers des Citizen Space – Jürg Rohner. Er eröffnete den Space 2007 und hatte seitdem mehr als 2000 Mieter. Jürg erzählt Anekdoten aus seiner 10-jährigen Coworking-Erfahrung, von Start-Ups mit Wildbienen, gemeinsamen Pokerspielen, den ersten Iphone-Importen und gutem Kaffee. Heute ist sein Space über 700m2 gross und er hat einen zweiten eröffnet – direkt an der Bahnhofstrasse 3, Zürich. Mitarbeiter von Firmen wie Aduno und UBS gehen bei ihm rein und raus.

Studienresulate

Anschliessend hielt Caroline Rogge, die HR Direktorin von Microsoft Schweiz eine Rede, wie neue Technologien und Arbeitszenarien die den Arbeitsplatz von Microsoft verändern. Auch Microsoft profitiert vom „everywhere office“ durch mehr Inklusion, Kollaboration und Innovation.

screen-shot-2016-12-21-at-11-25-53Nachfolgend wurden die Ergebnisse der Studie von Prof. Dr. Andrea Beck und Barbara Josef (5to9.ch/) präsentiert. Coworking ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und mittlerweile auch für Firmen sehr interessant.

“Die wichtigsten Ergebnisse der Studie Coworking ist für etablierte Firmen aus drei Perspektiven interessant:

  1. Coworking als alternatives Arbeitsszenario: in Ergänzung zu bestehenden Arbeitsorten wie dem Corporate Office, Home Office und Arbeiten von unterwegs.
  2. Ersatz für das Corporate Office: Firmen mieten sich in Coworking Spaces ein und verzichten ganz oder teilweise (z.B. in einer bestimmten Region) auf eigene Büroräumlichkeiten.
  3. Coworking als Teil des eigenen Angebots: Unternehmen bieten selbst Coworking Möglichkeiten für Externe an und öffnen ihre Büros bzw. schaffen neue Angebote ausserhalb der eigenen Räume.”

STUDIE DOWNLOADEN

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Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es essentiell ist, dass die Firmen, falls sie Coworking anbieten, diesen Prozess begleiten und unterstützen. Die Firmen fungieren so als Führung und Leitung. Mit PopupOffice ermöglichen wir den einfachen Zugang zu den verschiedenen Coworking Spaces, die genutzt werden können!

Anschliessend hielt Ruggero Crameri, Work Smart Coach von Swisscom einen Vortrag über die Erfahrungen aus Sicht eines Grossunternehmens: “Coworking, ein Erfahrungsbericht zum gemeinsamen Wirken”. Coworking wird die Arbeitswelt nicht ersetzen, aber ist in Zukunft eine gute Ergänzung und sollte in das Arbeitsplatz-Konzept integriert werden.

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Zuletzt hielt Jean-Marc Hensch, CEO von Swico einen sehr amüsanten Vortrag zur Bedeutung von neuen Arbeitsformen für die Schweizer Wirtschaft. Er nennt sich selbst den “vehementesten Gegner der Coworking Szene”, denn im Coworking Space muss man keine Krawatte tragen, darf frei denken und kommt noch auf neue Ideen – “So sicher nicht!”. Er selbst arbeitet oft in Coworking Spaces und fördert aktiv den physischen Austausch zwischen den Mitgliedern der Swico. Neuerdings hat Verband sogar seinen eigenem Coworking Space – mitten in Zürich an der Josefstrasse! Der Abend wurde mit einem gemeinsamen Apéro zum Kennenlernen und Austauschen abgerundet.

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